05.01.2011/ DE FCI-Standard Nr.16

© Ch.Zottels Xtravagance

 

(Old English Sheepdog, Bobtail)

©M.Davidson, illustr. NKU Picture Library

 

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BERSETZUNG: Frau Patricia Hubert und Herr J.Pilz. Überarbeitet von Herrn W. Schicker. berarbeitet & ergänzt, Christina Bailey / Offizielle Originalsprache (EN)

URSPRUNG : Groβbritannien.
DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN

OFFIZIELLEN STANDARDS : 13.10.2010.

VERWENDUNG : Schäferhund.

KLASSIFIKATION FCI: Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer

Sennenhunde). Sektion 1 Schäferhunde.

Ohne Arbeitsprüfung.

 

KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS

Obwohl die Herkunft des Old English Sheepdog’s als Groβbritannien registriert ist, ist es wahrscheinlicher, dass seine Vorfahren eine Kombination der europäischen Schäferhunde Owtcharka und Bergamasco mit den Schäferhunden von Groβbritannien sind. Er wird jetzt als eine ursprngliche britische Rasse angesehen und häufig auch Bobtail genannt. Kräftig, kompakt und reichlich behaart; sein Fell ist ein auffälliges Merkmal und wetterabweisend. Er ist im wesentlichen ein Landhund, intelligent und freundlich; er hat ein auffällig klangvolles Bellen, welches ausreicht Eindringlinge abzuschrecken.

 

ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD

Kräftiger, quadratisch aussehender Hund, sehr symmetrisch, Gesundheit und Leistungsfähigkeit zeigend. Auf keinen Fall hochläufig, überall üppig behaart. Ein untersetzter, muskulöser, robuster Hund mit höchst intelligentem Ausdruck. Die natürliche äuβere Linie sollte weder durch Scheren noch durch Schneiden künstlich verändert werden.

FCI-St. Nr. 16 / 05. 01. 2011

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Mit groβer Ausdauer ausgestattet, eine sanft ansteigende Rückenlinie aufzeigend, mit einem – von oben gesehen- birnenförmigen Körper. Im normalen Gang oder im Passgang ist ein Rollen typisch für die Bewegung. Sein Bellen ist an einem speziellen Tonfall erkennbar.

 

WICHTIGE PROPORTIONEN :
Der Hund steht niedriger im Widerrist als in der Lendenpartie. Der Kopf ist in Proportion zu der Grőβe des Krpers. Der Fang ist ungefährt halb so lang wie die Gesamtlänge des Kopfes.

 

VERHALTEN/ CHARAKTER ( WESEN)

Ein anpassungsfähiger Hund mit ausgeglichenem Wesen, kühn, treu und zuverlässig, ohne jegliches Zeichen von Nervosität oder unbegründeter Aggressivität.

 

KOPF

OBERKOPF
Schädel : Geräumig, ziemlich quadratisch ; oberhalb der Augen gut gewölbt.
Stopp : Deutlich ausgeprägt.

 

GESICHTSSCHÄDEL
Nasenschwamm : Gro
β und schwarz, mit groβen Nasenlöchern.
Fang : Kräftig, quadratisch und wie abgeschnitten.
Kiefer/Zähne : Kräftige, gro
βe und gleichmäβig stehende Zähne. Scherengebiss : Kräftige Kiefer mit einem perfekten, regelmäβigen und vollständigen Scherengebiss, d.h. dass die obere Schneidezahnreihe ohne Zwischenraum über die untere greift und die Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Zangengebiss zulässig, aber unerwünscht.
Augen: Gut auseinander stehend, dunkel oder „Wall-Eyes“ (Glasaugen). Zwei blaue Augen sind akzeptabel. Helle Augen sind unerwünscht. Pigmentierung der Lidränder wird bevorzugt.
Ohren: Klein und flach an den Seiten des Kopfes anliegend getragen.

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HALS

Ziemlich lang, kräftig, anmutig, würdevoll gewölbt.

 

KÖRPER

Ziemlich kurz und kompakt.
Lendenpartie : Sehr kräftig, breit und leicht gewölbt. Brust : Tief und geräumig, mit gut gewölbten Rippen.

 

RUTE
Fr
her blicherweise kupiert oder angeborene Stummelrute.

Kupiert: Üblicherweise vollständig kupiert.

Unkupiert: Natrlich getragen. Gut befedert mit reichlich Haar von harter Textur.

 

GLIEDMASSEN

VORDERHAND
Allgemeines: Absolut gerade V orderläufe von kräftiger Knochensubstanz, den Körper stabil tragend.
Schulter: Sie sollten gut zurückliegen und am Widerrist enger zusammen stehen als an den Schultergelenken. Überladene Schultern sind unerwünscht.
Ellenbogen : Liegen dicht am Brustkorb an.
Unterarm: Absolut gerade V orderläufe mit kräftiger Knochensubstanz, den K
rper stabil tragend.
Vorderphoten: Schmal, rund und geschlossen. Zehen gut gew
lbt. Ballen dick und hart, weder ein- noch ausdrehend

 

HINTERHAND
Allgemeines: Die Hinterhand ist gut mit Haar bedeckt, gerundet und muskulös.
Kniegelenk : Gut gewinkelt,
aber nicht bertrieben. Unterschenkel : Lang und gut entwickelt.
Sprunggelenk : Tief angesetzt.

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Metatarsus (Hintermittelfuβ): Von hinten gesehen parallel stehend. Hinterpfoten: Schmal, rund und geschlossen. Zehen gut gewlbt. Ballen dick und hart, weder ein- noch ausdrehend.

 

GANGWERK

Der Bobtail entwickelt im Schritt ein bärenhaftes Rollen aus der Hinterhand. Im Trab zeigt er mühelose Streckung mit sehr kräftigem Schub, wobei sich die Läufe geradeaus in der Laufrichtung bewegen. Sehr elastischer Galopp. Bei langsamer Geschwindigkeit neigen einige Hunde zum Passgang. In der Bewegung kann der Kopf in einer natürlichen tieferen Haltung getragen werden.

 

HAARKLEID

Haar : Reichlich, von guter, harter Struktur. Nicht gerade, sondern zottig und ohne Locken. Die Unterwolle bildet einen wasserdichten Flor. Kopf und Schädel gut mit Haar bedeckt, die Ohren sind mäβig behaart, Hals gut, Vorderläufe rundum stark behaart. Die Hinterläufe sind stärker behaart als der Rest des Körpers. Qualität und Textur sind wichtiger als die Länge und Haarmenge.

Farbe : Jede Schattierung von grau, „grizzle oder blau. Körper und Hinterläufe sind durchgehend einfarbig, mit oder ohne weiβe „Socken“.
Wei
βe Flecken im sonst einfarbigen Haarkleid sollten nicht gefördert werden. Kopf, Hals Vorderhand und Unterbauch sollten weiβ, mit oder ohne Flecken sein. Jeder Anflug von Braun ist unerwünscht.

 

GRÖSSE

Widerristhöhe : für Rüden 61 cm und gröβer, für Hündinnen 56 cm und gröβer.

Typ und Symmetrie sind von gröβter Bedeutung und dürfen unter keinen Umständen nur der Gröβe wegen geopfert werden.

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FEHLER

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte und dessen Einfluss auf die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes und seine Fähigkeit die verlangte rassetypische Arbeit zu erbringen zu beachten ist.

 

DISQUALIFIZIERENDE FEHLER

  • Aggressive oder bermäβig ängstliche Hunde

  • Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder V erhaltensstrungen aufweisen, mssen disqualifiziert

    werden.

  •  

     

    N.B.
  • Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden

    aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
    Zur Zucht sollen ausschließlich funktional und klinisch

    gesunde, rassetypische Hunde verwendet werden.

    Die letzten Änderungen sind in Fettschrift

FCI-St. Nr. 16 / 05. 01. 2011 

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