Corralhobo (VDH / FCI)
Corralhobo (VDH / FCI)

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Petra Hähner

Marco del Corral

Im Stertz 12

34466 Wolfhagen

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Quelle: FCI-Standard-Nr. 271/Ursprungsland: Großbritanien

 

 

 
 
 

Allgemeines Erscheinungsbild:

 

 

 

Schlanker, aktiver Hund, länger als Hoch, im Verhältnis von 5:4, gemessen vom vordersten Punkt des Brustbeins

bis zu den Sitzbeinhöckern. Hündinnen dürfen

geringfügig länger sein. Trotz kräftigen Körperbaus

sollte der Hund einen guten Bodenabstand zeigen

und nicht zu schwer wirken. Der aufgeweckte,

forschende Ausdruck ist ein kennzeichnendes

Merkmal dieser Rasse.

 

 

 

Charakter:

 

 

 

Aufmerksam, lebhaft, selbstsicher und aktiv.

 

 

 

Wesen:

 

 

 

Zuverlässiger, intelligenter Arbeitshund, ohne

Anzeichen von Nervosität oder Aggressivität.  

Kopf im richtigen Verhältnis zur Körpergröße.

Schädel breit, flach und quadratisch. Der Abstand

zwischen Stop und Hinterhauptbein ist gleich der  

Breite zwischen den Ohröffnungen. Der Fang ist

kräftig und entspricht in der Länge dem Abstand

zwischen Stop und Hinterhauptbein.

Der Gesamteindruck ist der eines Hundes

mit kräftigem Fang und einem Schädel,

der viel Raum für das Gehirn bietet. Mäßiger Stop.

Nasenschwamm groß und quadratisch, meist schwarz,

bei blaue und braunen Hunden jedoch normalerweise

der Haarfarbe entsprechend. Nasenschwamm und

Lefzen einfarbig, ohne Tupfen oder Flecken. Die

Pigmentierung der Lefzen und Lidränder ist der Farbe

des Nasenschwamms angepasst.

 

 

Augen:

 

 

 

Im Farbton auf die Farbe des Haarkleids abgestimmt,

weit auseinanderliegend und groß, sanft und liebevoll,

nicht hervortretend. Augenbrauen nach oben und nach

vorne gewölbt, jedoch nicht so lang, dass die Augen

verdeckt werden.

 

 

 

Ohren:

 

 

 

Von mittlerer Größe und hängend. Bei Aufmerksamkeit

heben sie sich im Ansatz bis zur Höhe des Schädels,

aber nicht darüber hinaus und lassen den Schädel

breiter erscheinen.

 

 

 

Fang und Gebiss

 

 

 

Zähne groß und weit. Kräftiger Kiefer, möglichst mit

einem perfekten, regelmässigen und vollständigen

Scherengebiß, wobei die obere Schneidezahnreihe

ohne Zwischenraum über die untere greift und die

Zähne senkrecht im Kiefer stehen. Zangengebiß erlaubt,

aber nicht erwünscht.

 

 

 

Hals:

 

 

 

Mäßig lang, muskulös und leicht gebogen.

 

 

 

Vorhand:

 

 

 

Schultern gut schräg nach hinten liegend. Läufe gerade

und senkrecht, mit kräftigen Knochen, rundherum

mit zottigem Haar bedeckt. Vordermittelfuß biegsam,

jedoch ohne Schwäche.

 

 

 

Körper:

 

 

 

Die Rückenlänge ergibt sich aus der Länge des

Brustkorbs, nicht aus der Länge der Lendenpartie.

Rücken grade, Rippen gut gewölbt, aber nicht

tonnenförmig. Lendenpartie kräftig, Brustkorb tief,

mit viel Platz für Herz und Lunge.

 

 

 

Hinterhand:

 

 

 

Gut bemuskelt, mit kräftigen Unterschenkeln,

gut gewinkelten Kniegelenken und tiefstehenden  

Sprunggelenken. Der Hintermittelfuß steht im

rechten Winkel zum Boden und befindet sich im

normalen Stand gleich hinter einer von den

Sitzbeinhöckern gedachten senkrechten Linie.

 

 

 

Pfoten:

 

 

 

Oval geformt mit gut gepolsterten Ballen. Zehen

gewölbt und gut geschlossen, gut mit Haar bedeckt,

auch zwischen den Ballen.

 

 

 

Rute:

 

 

 

Tief angesetzt, ohne Knick oder Drehung und so lang,

dass der letzte Rutenwirbel mindestens bis zu den

Sprunggelenken reicht. Im Stand oder im Gehen niedrig,

mit einem Aufwärtsschwung an der Spitze, bei schneller

Gangart auch ausgestreckt getragen. Niemals über

dem Rücken getragen. Übbig mit Haar bedeckt.

 

 

 

Gangart und Bewegung:

 

 

 

Geschmeidig, gleichmäßig fließend und weit ausgreifend,

bei einem Minimum an Anstrengung raumgreifend.

 

 

 

Haarkleid:

 

 

 

Doppelt, mit weicher, pelziger und dichter Unterwolle.

Deckhaar glatt, kräftig und zottig, weder wollig noch

lockig, obgleich eine leicht Wellung erlaubt ist.  

Länge und Dicht des Haarkleides ausreichend,

um Schutz zu bieten und die Form des Hundes zur

Geltung zu bringen, jedoch nicht so viel, dass die

natürlichen Linien des Körpers verwischt werden.

Das Haarkleid darf in keiner Weise getrimmt werden.

Nasenrücken spärlich mit Haar bedeckt, wobei dieses

an den Seiten etwas länger ist, gerade ausreichend,

um Lefzen zu bedecken. An den Wangen, den unteren

Lefzen und unter dem Kinn nimmt das Fell zur Brust

hin an Länge zu und bildet den typischen Bart.

 

 

 

Farbe:

 

 

 

Schiefergrau, rötlich rehfarben, schwarz, blau, alle

Schattierungen von Grau, Braun und Sandfarben,

mit und ohne weiße Abzeichen. Wenn Weiß vorkommt,

tritt es am Fang, als Blesse auf dem Schädel, ander

Rutenspitze, auf der Brust, an den Läufen und an den

Pfoten auf. Sofern es als Halskrause vorkommt, darf der  

Ansatz der weißen Haare nicht über die Schultern

hinausreichen. Weiß sollte oberhalb der Sprunggelenke

nicht an den Aussenseiten der Hinterläufe auftreten.

Leichte lohfarbene Abzeichen sind an den Augenbrauen,

auf der Innenseite der Ohren, auf den Wangen, unter der

Schwanzwurzel und an den Läufen an den

Übergangsstellen zwischen Weiß und der

Grundfarbe erlaubt.

 

 

 

Größe und Gewicht:

 

 

 

Ideale Schulterhöhe: Rüden 53 bis 56 cm,

Hündinnen 51 bis 53 cm. Gesamtqualität und

Proportionen sollten vorrangig gewürdigt werden,

übertriebene Abweichungen von der Idealgröße

sollten jedoch nicht gefördert werden.

 

 

 

Fehler:

 

 

 

Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten sollte

als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung im

genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen

sollte.

 

 

 

Anmerkung:

 

 

 

Rüden sollten zwei offensichtlich normal entwickelte

Hoden aufweisen, die sich vollständig im Skrotum

befinden.

 

 

 

   

 

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Copyright 2006-2019 Petra Hähner, “Corralhobo Bearded Collie & Bobtail"